Seniorengesundheit: Hunde- und Katzenbesitzer profitieren von ihren Vierbeinern

Rentner / Senioren mit Katze
Rentner / Senioren mit Katze / ©BestPhotoStudio/depositphotos.com

Der moderne Mensch tut eine Menge für Gesundheit und Wohlbefinden. Sport und Aktivität, gute Ernährung, Wellness und Yoga, aber auch das Wahrnehmen von regelmäßigen Checks durch den Arzt sorgen dafür, dass viele Erkrankungen und Beschwerden vermieden beziehungsweise erfreulich gebessert werden können. Was viele nicht wissen: Auch tierische Familienmitglieder haben positiven Einfluss auf unsere Gesundheit, unsere Fitness und vor allem auch unsere Ausgeglichenheit. Das gilt insbesondere auch für Senioren und Senioren, die einen liebenswerten und treuen Begleiter haben. Dieser Beitrag fasst zusammen, wie sich die Lebensgemeinschaft zwischen Senioren und Tieren für beide Seiten auswirken kann.

Katzen und der Blutdruck

Rentnerin mit Katze beim Blutdruck messen
Rentnerin mit Katze beim Blutdruck messen / veloliza/depositphotos.com

Schnurrende Samtpfoten sind als kleine Schönheiten beliebte Haustiere. Sie haben aber auch ganz besondere Eigenschaften, die perfekt für die Gesundheit sein können. So wurde durch medizinische Studien nachgewiesen, dass das Streicheln von Fell beruhigt und somit auch den Blutdruck regulieren kann. Das bedeutet: Schmusen mit der Fellnase sind ideal für Senioren, die ab und zu Probleme durch Hypertonie haben. Und natürlich machen die Streicheleinheiten auch die Katze glücklich. Die Zeit auf dem Sofa ist also Quality-Time für beide: Senioren und Katzen!

Hunde und die Fitness

Rentnerin mit Hund an der Leine
Rentnerin mit Hund an der Leine / ©ginasanders/depositphotos.com

Vielen Senioren fällt es schwer, die auch im Alter wichtige Bewegung umzusetzen. Durch einen Hund gibt es diesbezüglich keine Ausreden. Der Vierbeiner möchte mindestens zweimal täglich mit Herrchen oder Frauchen Gassigehen. Die gemeinsame Runde um den See und das Werfen von Stöckchen bringen auch den Kreislauf von Senioren in Schwung. Das hat positive gesundheitliche Effekte, die auch von der Medizin bestätigt werden. Der Spaziergang mit den grauen Schnauzen verbessert auch die Fitness von älteren Menschen. Auch die Muskeln werden durch solche Aktivitäten trainiert und die Verdauung nach dem Essen angekurbelt.

Für das Tier artgerecht sorgen

Katzenbaum
Katzenbaum

Manche Seniorinnen und Senioren hätten gerne ein Tier, haben aber Bedenken, es richtig versorgen zu können. Doch durch die Auswahl des idealen tierischen Familienmitglieds ist vieles möglich. Senioren, die Bewegungseinschränkungen haben, sollten sich vielleicht lieber für eine flauschige Katze als Mitbewohnerin entscheiden. Außerdem empfehlen auch die Tierheime generell, dass Senioren auch älteren Tieren ein schönes und vielleicht auch ruhiges Zuhause geben sollten. Manche Senioren haben auch Angst, die nötigen Tierarztbesuche nicht zu schaffen. Doch heutzutage bieten zahlreiche Tiermediziner auch den Service der mobilen Tierarztpraxis, die in solchen Fällen einspringt. Auch die medizinische Versorgung von Haustieren ist dadurch also gesichert.

Die Eingewöhnung optimal gestalten

Tiere brauchen Geduld. In ihrem eigenen Rhythmus erkunden sie die neue Umgebung und öffnen sich den Streicheleinheiten des neuen Menschen. Je ruhiger die Menschen dies zulassen, umso besser. Die Wohnung oder das Haus sollten bereits tiergerecht ausgestattet sein. Der Hundekorb oder der Katzenkratzbaum inklusive Höhle, Katzentoilette oder Hundehalsband, Futter und Spielzeug sollten parat sein. Wenn Senioren die Entscheidung getroffen haben, dass der Vierbeiner nicht in bestimmte Zimmer oder ins Bett darf, sollte das von Anfang an den Tieren beigebracht werden. Denn was einmal erlaubt wurde, kann allen Erfahrungen nach nur schwer revidiert werden.

Kur oder Krankheit?

Natürlich kann es bei Senioren vorkommen, dass Klinik- oder Kuraufenthalte nötig werden. Wer ein Haustier aufnimmt, sollte vorab klären, wer das Tier in solchen Fällen betreut. Idealerweise dürfen die Vierbeiner schon vorher ab und zu Kontakt zu diesen Menschen haben. Hunde gewöhnen sich oft rasch in einem anderen Haushalt ein, Katzen sollten eventuell in der vertrauten Umgebung betreut werden. Natürlich ist aber jedes Tier anders. Durch umsichtige Pflege tolerieren die Tiere aber die temporären Pflegepersonen und freuen sich, wenn das angestammte Herrchen oder Frauchen wieder zurück ist. Dann kann es mit den Kuschelrunden und Spaziergängen weitergehen wie vorher.

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