Cirrus Leichtflugzeug
Cirrus Leichtflugzeug (Beispielbild) gemeinfrei Arpingstone

Flugzeugabsturz aber der Pilot wurde nicht gefunden. Was genau ist passiert? War das alles geplant, hat sich der in Deutschland geborene Banker abgesetzt? Seine Frau wollte an so etwas nicht glauben und startete eine Rettungsaktion.


Was ist passiert?

Der Pilot verschwand im Juli, als sein Leichtflugzeug von Hampshire nach Le Touquet in Frankreich flog. Sascha Schornstein (36), der in einer Abteilung für strukturierte Handels- und Warenfinanzierungen arbeitete, war die einzige Person an Bord der einmotorigen Cirrus-Maschine, die etwa 25 Meilen vor der Küste von Dungeness im Kanal abstürzte. Trotz umfangreicher Durchsuchungen durch britische und französische Behörden wurden nur etwa zehn bis 15 Prozent der Trümmerteile wieder aufgefunden, darunter Teile der Tragflächen, des Rumpfes und der Türen.

Eine erste polizeiliche Aussage schien darauf hinzudeuten, dass der 36-jährige in Deutschland geborene Stadtarbeiter seinen eigenen Tod vorgetäuscht haben könnte, aber seine Frau sagte das es Unsinn sei, weil sie ihren Mann nach eigenen Angaben genau kannte und er so etwas nie machen würde. “Wir sind sehr glücklich und Geld war kein Problem”, betonte sie gegenüber der Presse. “Es gibt wirklich keine Probleme..”. Sie erklärte, dass ihr Mann, der aus Rostock (Ostsee) kam, neben dem Fliegen auch Outdoor-Aktivitäten genoss und er ein qualifizierter Segler und Taucher war.

Suche nach Sascha Schornstein

Da keine Leiche gefunden wurde, hat die Polizei eine Suchaktion eingeleitet. Mit der Veröffentlichung von Fotos suchte die Hampshire Police Augenzeugen und Hinweise zum verschwinden des Piloten. Frau Schornstein machte den Fall öffentlich und bat in verschiedenen Onlineplattformen um Geld, um eine neue Suche mit einem mit GPS und Sonar ausgerüsteten Tauchschiff zu starten. Das Ziel war den Körper und den Fallschirm des Piloten zu lokalisieren. Gegenüber dem “The Telegraph” sagte sie “Ich muss wissen, was passiert ist”.

Sammelaktion £ 30.000

Ein Sprecher der Air Accidents Investigation Branch sagte, dass es keine Pläne habe, nach den Überresten des Flugzeugs zu suchen, da diese vom Meer beschädigt seien und “begrenzte Hilfe” geben könnten. Daraufhin versuchte Frau Schornstein £ 30.000 zu sammeln um für eine dreitägige Suche mit Tauchern selbst zu finanzieren.

Rettungsaktion mit SARbot

Dieser Fall erreichte auch Christian Cooper, den das Engagement der Ehefrau beeindruckte und auch er einen ähnlichen Fall in der Familie hatte. Dieser startete mit SARbot und einem Tauchboot welches 1 Million Pfund Ausrüstung besaß eine weitere Suche nach dem vermissten Ehemann.

SARbot UK ist eine Wohltätigkeitsorganisation für Unterwassersuche und -rettung mit Sitz in Großbritannien. Sie können angerufen werden, um den Rettungsdiensten zu helfen, die Rettungen unter der Wasseroberfläche nicht durchführen können. 

Ausgang unklar

Trotz vieler Presseberichte über die geplante Suche schreibt aber niemand wie diese ausgegangen ist. Ob der in Rostock aufgewachsene Banker Sascha Schornstein gefunden wurde oder nicht, darüber gibt es keine öffentlichen Informationen.

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