Hilfe für Anke | Rückblick Sammelaktion



Anke N. war kurz vor Weihnachten, auf dem Weg zu einem Fußballturnier ihres Sohnes, bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Während eine Mutti und auch alle Kinder, die am Unfall beteiligt waren, schon nach einigen Tagen das Krankenhaus verlassen konnten, hatte der Unfall für Anke dramatische Folgen. Trotz bestmöglicher ärztlicher Hilfe und mehreren Operationen trug sie dauerhafte Körperschäden davon und wird für den Rest ihres Lebens auf Hilfe angewiesen sein. Anke ist erst 35 Jahre und hat zwei Kinder im Alter von 9 und 14 Jahren.

Die Familie ist durch diesen tragischen Unfall in finanzielle Schwierigkeiten gekommen. Deshalb beschlossen Freunde Geld für Umbauten in der Wohnung etc. zu sammeln. Jeder Cent aus den Sammel-Aktionen kam Anke und ihren Kindern zu 100% zu Gute.

Es entstand eine Webseite (http://hilfe-fuer-anke.de) und es wurden Sammelbüchsen / Spendenboxen in Zwenkau aufgestellt. Diese standen beim Friseur, im Fotogeschäft, beim Bäcker, in einer Arztpraxis und auch im ortsansässigen Netto-Markt sollte die Sammelbüchse aufgestellt werden aber da gab es Schwierigkeiten.

Obwohl Anke in diesem Netto-Markt bekannt war (Zwenkau liegt südlich von Leipzig und hat ca. 9082 Einwohner) konnte die Freunde diese Sammelbüchse im Netto-Markt nicht aufstellen. Dazu gab es mehrere Versuche und eine Ablehnung gab es mit der Begründung “Die Geschäftsleitung würde Sammelbüchsen jeder Art verbieten. Da konnten die Verkäuferinnen vor Ort gar nichts machen.“ Irgend Jemand informierte die BILD Redaktion zu dem Umstand und ein BILD Redakteur rief den Supermarkt Chef direkt an.

Es wurde vermutet, dass aus wahrscheinlicher “Angst” zu negativer Presse, der Supermarkt Chef dann einwilligte diese Sammelbüchse / Spendenbox aufzustellen. Der Supermarkt Chef bedauerte sehr, dass es dazu zu Missverständnissen gekommen war. Welche “Missverständnisse” das gewesen sein sollten, dazu gibt es keine öffentlichen Informationen.

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