Das Prostitutionsgesetz und die Rotlicht-Branche

Prostitutionsgesetz

Was ist ein Prostitutionsgesetz?

In Deutschland gibt es viele Arbeitsfelder, aber von einem wird fast nie gesprochen. Das ist die Arbeit einer Prostituierten oder, wie man sagt, einer Hure. Heutzutage ist die Dienstleistung einer Prostituierten auch eine Arbeit, die genauso wie jeder andere Job bezahlt werden soll. Das Prostituierten Gesetz wird immer wieder erg√§nzt, es gibt auch Neuerungen. Gerade im Jahr 2017 wird vieles nicht mehr so laufen, wie fr√ľher.

Prostituierten arbeiten und sie m√ľssen gesch√ľtzt werden. Diese Arbeit darf sie nicht gesundheitlich gef√§hrden. Nun soll 2017 ein neues Prostituiertenschutzgesetz kommen, das mehrere zus√§tzliche Punkte auflistet.¬†Erstens geht es gleich um die Anmeldung. Wer Leistungen anbietet, die mit Sex verbunden sind, muss sich nun ab 1. Juli 2017 registrieren. Zu diesem Personenkreis geh√∂ren der Sexworker, auch Hobbyhure, Escort Dame, Tantra Masseuse. Sie werden sich gesundheitlich beraten lassen m√ľssen. Laut Huren Gesetz wird nun auch gepr√ľft, ob diese Arbeit freiwillig geleistet wird oder ob jemand unter einem Zwang steht. Das ist f√ľr die Sexworker ein sehr guter Schutz.

Beratung¬†f√ľr Sexworker

Mit der betroffenen Person spricht ein Mitarbeiter der zust√§ndigen Beh√∂rde. Seine Aufgabe ist es nun, die Arbeitsumst√§nde abzufragen, er gibt auch Ratschl√§ge, z. B wo man Hilfe holen kann usw..¬†Besonders j√ľngere Sexworker wissen oft nicht, wie sie in einer bestimmten Situation handeln sollen, was f√ľr sie zu beachten sei. Gerade f√ľr solche F√§lle ist ein guter Rat immer ein Vorteil.¬†Viele Teilnehmer sprechen mit niemandem √ľber diesen besonderen Job, weil es ihnen unangenehm ist, aber sie brauchen doch jemanden, mit dem sie √ľber ihre Probleme sprechen k√∂nnten. Auch da sind Gespr√§che mit professionell arbeitenden Personen ganz wichtig.

Nach dem Prostituierten Gesetz muss jede Frau in diesem Job eine Bescheinigung bekommen, die sie dann bei den Kontrollen vorweisen kann.

Buch Prostitutionsgesetz 2017Bordellbetriebe und Prostitutionsst√§tten ben√∂tigen konkrete Betriebskonzepte und werden erlaubnispflichtig. Sexworkerinnen m√ľssen sich amtlich anmelden und ben√∂tigen Nachweise √ľber gesundheitliche Beratung. Wohnungsbordelle werden sogar in ihrer Existenz bedroht! Die Steuerbeh√∂rden hoffen auf zus√§tzliche Einnahmen. Die Kondompflicht trifft Freier und Sexworker nun bundesweit!¬†Branchenkenner und Publizist Howard Chance stellt die neuen Bestimmungen im Detail vor. Der Ratgeber f√ľr die deutsche Rotlicht-Branche.

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Gesetz verlangt Bescheinigung

Das Prostituierten Gesetz verlangt auch die Bescheinigung im Falle des Jobwechsels. Da es keine gewöhnliche Arbeit ist, die mit Diskretion verbunden wird, darf man eine Bescheinigung mit dem Pseudonym erhalten. Das andere sieht so ähnlich, wie bei einer normalen Bewerbung aus. Die Prostituierte gibt bei der Anmeldung zwei Fotos ab, sagt ihren Namen, Staatsangehörigkeit, schreibt ihr Geburtsdatum sowie Geburtsort auf.

Das Prostituierten Gesetz verlangt, dass die Frau alles genau angibt. Wichtig w√§ren z. B. die eingeplanten Orte.¬†Wer schon l√§nger in dieser Branche seine Leistungen anbietet, muss auch alles bis zum 31. Dezember eintragen. Er hat praktisch noch das ganze Jahr 2017 Zeit, um alle Unterlagen zu ordnen, so wie es das Huren Gesetz eben vorschreibt. Die neuen Sexworker, welche erst nach dem 1.07.2017 ihre T√§tigkeit beginnen, werden sich nun sofort vollst√§ndig anmelden m√ľssen, auch die Gesundheitsberatung erfolgt zeitnah mit der Anmeldung.

Bu√ügeld f√ľr Prostituierte

Wer das Prostituiertenschutzgesetz umgehen m√∂chte und dagegen verst√∂√üt, hat mit Bu√ügeld zu rechnen. Es ist also ratsam, alles rechtzeitig zu machen, au√üerdem bringt das Huren Gesetz ja wirklich notwendige √Ąnderungen, die f√ľr die Besch√§ftigten nur Vorteile haben.

Das Prostituierten Gesetz sieht vor, dass alle Angaben immer wieder aktualisiert werden. Die Anmeldung sowie Gesundheitsberatung f√ľhrt man abh√§ngig vom Alter √∂fter oder auch nur einmal im Jahr durch. Wer j√ľnger als 21 Jahre alt ist, muss jedes Jahr eine neue Anmeldung haben, f√ľr Sexworker ab dem 21. Lebensjahr ist eine neue Anmeldung nach zwei Jahren vorgesehen.¬†Die Personen werden aktiv gesundheitlich beraten. Wer unter 21 Jahren ist, muss diese Ma√ünahme nach dem Huren Gesetz halbj√§hrlich durchf√ľhren, die √§lteren, die schon √ľber dieser Altersgrenze liegen, werden einmal pro Jahr beraten. Da ber√ľcksichtigt man, dass die J√ľngeren sehr wenig Erfahrung haben und eben etwas mehr begleitet werden m√ľssen.

Das Prostituiertenschutzgesetz ist noch nicht in allen Punkten festgelegt. Man diskutiert noch dar√ľber, wo die Anmeldungen sowie Beratungen stattfinden sollen, welche Beh√∂rden infrage kommen.

Regionale Unterschiede

Es kann nat√ľrlich auch so kommen, dass jede Region das Huren Gesetz etwas anders umsetzt. In dieser Hinsicht werden noch n√§here Informationen zum Prostituierten Gesetz erwartet.
Ein Ort, wo der Sexworker arbeitet kann unterschiedliche Namen haben. Die meist bekannten sind Love Mobile, Laufhaus, Bordell, FKK Clubs, Hostessen Wohnung usw.

Pflichten der Prostitutionsvermittler

Auch eine Prostitutionsst√§tte und ein Prostitutionsvermittler haben ihre eigenen Pflichten. Das Huren Gesetz schreibt vor, dass sie eine Erlaubnis von der entsprechenden Beh√∂rde brauchen. Nur so ist eine legale Gewerbeaus√ľbung gew√§hrleistet. Die Prostitutionsvermittler profitieren ja von der Arbeit der Prostituierten, sie haben einen bestimmten Nutzen. F√ľr die Besch√§ftigung eines Sexworkers muss eine Erlaubnis vorliegen, die bis zum 1. Oktober 2017 beantragt wird. Auch f√ľr das Betriebskonzept ist eine bestimmte Zeit eingeplant, bis zum 31. Dezember 2017 sollte es bereit sein und zu den Unterlagen hinzugef√ľgt werden.

Entspricht das vorgelegte Konzept nicht dem Prostituierten Gesetz, den Richtlinien, kann der Betrieb √ľberhaupt geschlossen werden. Das m√∂chte nat√ľrlich niemand haben, deswegen sorgt jeder Betreiber, die Richtlinien des Gesetzes doch genau zu erf√ľllen.¬†Das Prostituiertenschutzgesetz fordert ab 1. Juli von den Betreibern solcher H√§user sofort einen Antrag.

Bundeszentralregister

Wer sich mit Sexworkern besch√§ftigt, muss auch eine Zuverl√§ssigkeitspr√ľfung durchgehen. Das Bundeszentralregister stellt Informationen zur Verf√ľgung, ob jemand schon vorbestraft sei. Auch die Polizeidienststelle arbeitet in solcher Sache mit, sie gibt eine Auskunft, wenn es n√∂tig ist.

Das Huren Gesetz hat weitere Punkte, die nun beachtet werden m√ľssen. Die baurechtlichen Regelungen werden nach au√üen wirksam, man stellt fest, ob es der richtige Ort f√ľr so ein Gewerbe ist. Zum Beispiel ist es nicht gut, wenn sich in der N√§he Kinder befinden, z. B. Schule, Kindergarten usw.

Sicherheits- und Hygienevorschriften

Es existiert kein Bestandsschutz. Die Innenr√§ume m√ľssen nach einer bestimmten Struktur eingerichtet werden. Sehr wichtig ist es, dass Sicherheits- und Hygienevorschriften f√ľr die sanit√§ren Anlagen eingehalten werden. Notrufsysteme sollen vorhanden sein, Pausen- oder Aufenthaltsr√§ume m√ľssen auch eingeplant sein.¬†Der Wirt und der Sexworker m√ľssen ihr Arbeitsverh√§ltnis unbedingt dokumentieren. F√ľr die Frau hat das wieder einen gro√üen Vorteil, es gibt da keinen Raum f√ľr einen Betrug.

Keine √úbernachtung im Bordell

Die Prostituierten d√ľrfen nicht mehr in dem Bordell √ľbernachten. F√ľr die erf√ľllte Arbeit bekommt der Sexworker eine Quittung. Der Betreiber ist interessiert, alle Vorschriften einzuhalten und sich nicht in irgendeiner Weise schuldig machen. Nur wenn bei ihm alles reibungslos l√§uft, kann er weiter arbeiten.

Kondome sind Pflicht

Es gibt noch eine Neuerung ab dem 1. Juli 2017. In ganz Deutschland sind nun Kondome eine Pflicht. In Bayern sowie im Saarland praktiziert man das schon l√§nger. So vermeidet man Geschlechtskrankheiten. Der Kunde sollte diese Vorschriften auch streng erf√ľllen, sonst wird er ganz schnell viel Geld los.

Das Bu√ügeld kann ungef√§hr 50.000 ‚ā¨ betragen.

Der Sexworker wird jedoch nicht gleich zur Kasse gebeten, er wird erst gewarnt. Wenn es dann zu wiederholtem Verstoß kommt, muss auch er mit einer Strafe rechnen.

Sex mit Schwangeren

Das Veranstaltungskonzept muss vor einem Monat genehmigt werden.¬†Niemand darf auch einfach Werbung f√ľr einen ungesch√ľtzten Sex machen. Sex mit Schwangeren wird ab dem 1. Juli 2017 nicht mehr beworben. Gibt ein Kunde ein solches Inserat auf, wird er bestraft. Das Anzeigenportal zahlt daf√ľr kein Bu√ügeld.

Datenspeicherung bei Ordungsamt und Polizei

Prostitutionsbetreiber k√∂nnen Veranstaltungen organisieren, aber das m√ľssen sie dann immer im Voraus melden. Sie beantragen eine Erlaubnis. Das Veranstaltungskonzept muss vor einem Monat genehmigt werden.¬†Alle Daten, die von den Sexworkern eingetragen werden, stehen nat√ľrlich stets den Ordnungs√§mtern sowie der Polizei zur Verf√ľgung. Der Datenaustausch kann zum Beispiel dazu dienen, dass ungew√ľnschte Schwarzarbeit vermieden wird.

Literatur zur Jugendsexualität

Digitale Medien und Jugendsex

Etwa 90 % aller 12- bis 13-j√§hrigen Kinder verf√ľgen √ľber ein internetf√§higes Handy. Dadurch ist f√ľr diese jungen Menschen ein massives Angebot an sexuell freiz√ľgigem Bild- und Filmmaterial nur einen Mausklick weit entfernt. Im Alter von 17 Jahren gibt es nur noch eine verschwindend kleine Minderheit von Jugendlichen, die keine pxxxgrafischen Darstellungen angeschaut haben. Welchen Gefahren setzen sich Pxxxkonsumenten aus? Was k√∂nnen Eltern unternehmen, um ihre Kinder vor diesen Einfl√ľssen zu sch√ľtzen? Durch die digitale Revolution ist ein Problemfeld von vorher ungekanntem Ausma√ü entstanden, √ľber das jeder Jugendliche und Erwachsene informiert sein sollte.¬†Brosch√ľre bei Amazon ansehen

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