Mobile Geräte: So schützt man sich vor Datenverlusten

Mobile Geräte

Aus dem Berufsalltag sind mobile Geräte wie das Tablet, Notebook oder Smartphone heutzutage kaum noch wegzudenken. Immer mehr Menschen arbeiten mobil. Seit der Coronakrise hat auch das letzte Unternehmen das Potenzial mobiler Arbeitsplätze für sich entdeckt. Wer Geräte wie das Tablet zur Arbeit nutzt, macht sich umso mehr Sorgen um einen möglichen Datenverlust. Glücklicherweise lassen sich mobile Geräte hiervor schützen.

Digitales Leben: Sicherheit muss sein

Ein umgefallenes Glas, ein falscher Griff und schon ist es passiert: Das neue Tablet oder leistungsfähige Smartphone trägt bleibende Schäden davon. Datenverluste können die Folge sein. Unfällen wie diesem lässt sich glücklicherweise relativ einfach vorbeugen. Schon allein die Investition in schützende Hüllen kann Smartphones und Tablets vor Beschädigungen bewahren. Alle Szenarien des Datenverlusts lassen sich mit Schutzhüllen allein leider nicht verhindern. Von Datenklau im Internet bis hin zu Systemabstürzen bedrohen die unterschiedlichsten Gefahren das digitale Leben und Arbeiten. Damit die Daten auf mobilen Geräten sicher und unangetastet bleiben, muss man sich für den Ernstfall wappnen.

Wichtige Punkte sind hierbei:

  • regelmäßige Backups
  • doppelte Systemsicherung
  • Datenverschlüsselung

So schützen Backups vor Datenverlust

Regelmäßige Datensicherung über ein externes Laufwerk macht gespeicherte Informationen auch unabhängig von mobilen Geräten zugänglich. Nutzer erstellen idealerweise ein Voll-Backup des Systems – und zwar immer vor der Installation neuer Programme, Updates und Treiber. Zusätzlich gilt es, automatisch inkrementelle Sicherungen einzurichten. Bei letzteren werden ausschließlich Daten gespeichert, die seit dem vorausgegangenen Backup neu dazugekommen sind oder verändert wurden.

Backup-Lösungen mit Imaging-Technologie zählen zu den besten Möglichkeiten der Datensicherung. Hiermit lässt sich das gesamte System inklusive des Betriebssystems, der Konfiguration und der jeweiligen Dateien sichern. Dateibasierte Backup-Lösungen sind im Vergleich dazu weniger hilfreich. Konfigurationen lassen sich damit nicht wiederherstellen.

Wieso man Systeme lieber doppelt schützt

Insbesondere für arbeitsbezogene Daten reicht ein einfacher Schutz per Backup oftmals nicht aus. Für die wichtigsten Daten auf mobilen Geräten ist doppelte Sicherheit angezeigt. Neben der Sicherung auf einem externen Laufwerk bietet sich hierzu die Speicherung in der Cloud an. Anders als auf externen Festplatten, sind Daten in der Cloud vor physischen Beschädigungen durch Szenarien wie Brände geschützt. Da Cloud-Lösungen dafür mit der Gefahr des Datenklaus einhergehen, sollten die Informationen vor der Speicherung gut verschlüsselt werden. Andernfalls könnte sie Unberechtigten zum Opfer fallen.

Worauf ist beim Thema Datenverschlüsselung zu achten?

Backups sind bei Weitem nicht alles, wenn es um digitale Datensicherheit geht. Mindestens genauso wichtig sind Verschlüsselung und Speicherplatzverwaltung. Wer arbeitsbezogene oder andere wichtige Daten in einer Cloud ablegen will, sollte immer auf Anbieter mit guten Verschlüsselungsmöglichkeiten zurückgreifen. Viele Cloud-Dienstleister haben nur wenige oder gar keine Verschlüsselungsoptionen. Andere Nutzer des jeweiligen Servers können in diesem Fall unberechtigterweise auf die abgelegten Daten zugreifen. Wer sich vor solchen Zugriffen schützen will, verschlüsselt alle Backups an der Quelle. Nicht nur in Clouds, sondern auch auf der externen Festplatte.

Achtung vor Servern im Ausland!

Legt man Daten bei Cloud-Anbieter mit ausländischen Servern ab, so bewegt man sich in den juristischen Rahmenbedingungen des jeweiligen Speicherlands. Die EU-Datenschutzverordnung gilt in diesem Fall möglicherweise nicht. Somit oftmals auch keine strengen Bedingungen im Hinblick auf die Datenweitergabe und Verarbeitung der gespeicherten Inhalte.

Abschluss-Tipp zur Datensicherung: Am besten den Ernstfall testen

Grundsätzlich kann der Ernstfall drohenden Datenverlusts auf mobilen Geräten jederzeit eintreten. Damit man auch wirklich darauf vorbereitet ist, testet man ihn am besten einfach. Zumindest eingestellte Backups sollten rechtzeitig getestet werden. Merkt man erst bei einem echten Systemausfall, dass sich die Daten doch nicht wiederherstellen lassen und das Backup nutzlos ist, mündet dies in einer Katastrophe.

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