Gutes Webdesign ist kein Hexenwerk – Worauf Sie achten sollten!

Hexerei Webdesign

Ein Großteil des wirtschaftlichen Lebens spielt sich mittlerweile im Netz ab. Das gilt auch lĂ€ngst fĂŒr Unternehmen, deren eigentliche GeschĂ€ftstĂ€tigkeit im laufenden Betrieb nicht online stattfindet. Umso wichtiger ist ein hochwertiger Internetauftritt, denn dieser ist sowohl fĂŒr Endkunden als auch fĂŒr potenzielle GeschĂ€ftspartner und damit auch fĂŒr Ihr Unternehmen die Visitenkarte des 21. Jahrhunderts.

Darum ist eine gute Website der SchlĂŒssel zur Kundengewinnung

Wer heute nach einem speziellen Produkt oder einer Dienstleistung sucht, nutzt das Internet. Unternehmen, die aufgrund einer nicht vorhandenen Website nicht gefunden werden, haben wirtschaftlich gesehen einen schlechteren Standpunkt. Damit aber noch nicht genug:

Einfach nur eine Homepage erstellen und das Beste hoffen, funktioniert heute nicht mehr.

Beinahe noch schlimmer als eine fehlende Website ist eine schlechte Website. Dabei ist es mit einigen einfachen Werkzeugen möglich, eine ĂŒberzeugende Website online zu stellen.

Agentur fĂŒr Webdesign / ©georgejmclittle/depositphotos.com
Agentur fĂŒr Webdesign / ©georgejmclittle/depositphotos.com

Entscheidend fĂŒr die Sichtbarkeit einer WebprĂ€senz ist die Positionierung in der Suchmaschine Google. Die meisten Nutzer (und damit auch potenziellen Kunden) wĂ€hlen lediglich die ersten Suchtreffer aus. Bereits Websites, die sich auf der zweiten Seite der Suchergebnisse wiederfinden, bekommen kaum noch Klicks ab. Je nach Branche bewegen sich die Zahlen im einstelligen Prozentbereich der gesamten Klicks. Der Google-Algorithmus weiß mittlerweile sehr genau, was Kunden von einer guten Website erwarten und siebt dementsprechend im Vorfeld aus.

Eine Website muss Nutzer begeistern

Projektvorstellung Webdesign beim Kunden / ©minervastock/depositphotos.com
Projektvorstellung Webdesign beim Kunden / ©minervastock/depositphotos.com

Ja, eine Website dient vornehmlich der Information fĂŒr Kunden. Insofern erfĂŒllt eine gute Website in jedem Fall die Informationsfunktion. Ohne Faktoren, wie eine intuitive NutzerfĂŒhrung, schnelle Seitenladezeiten, Mobiloptimierung und die Spezifizierung auf eine Zielgruppe, hilft das jedoch wenig. Immerhin ist es die Aufgabe einer Website Besucher einzufangen, auf der Seite zu halten, fĂŒr die Inhalte zu begeistern und letztendlich zu Kunden zu machen. Am Ende muss das GefĂŒhl: “genau danach habe ich gesucht” ĂŒbrig bleiben. Gutes Webdesign ist daher der SchlĂŒssel zur Kundengewinnung. HierfĂŒr braucht es echte Experten, nicht umsonst erfreut sich ein Studium mit dem Schwerpunkt Webdesign immer grĂ¶ĂŸerer Beliebtheit.

6 Eckpunkte fĂŒr exzellentes Webdesign

Was ist wichtig beim Webdesign / ©trueffelpix/depositphotos.com
Was ist wichtig beim Webdesign / ©trueffelpix/depositphotos.com

Passende Inhalte sind die Basis einer guten Website, denn ohne Informationswert ist selbst eine aufwendig designte Website nicht mehr als eine leere HĂŒlle. Eine hohe Informationsdichte mit genauen Beschreibungen von Produkten und Dienstleistungen samt HintergrĂŒnden ist daher Pflicht. Das Gleiche gilt fĂŒr die stetige Aktualisierung von Informationen und FachbeitrĂ€gen, die etwa im Firmenblog veröffentlicht werden. Steht diese inhaltliche Basis einmal grundsĂ€tzlich, gilt es, diese in einem gelungenen Webdesign fĂŒr eine maximale Sichtbarkeit im Netz zu verpacken. Die folgenden sechs Eckpunkte sind dabei entscheidend.

  1. Mobile First: Ein Großteil der Websitezugriffe erfolgt heute von MobilgerĂ€ten wie Smartphones und Tablets. Trotzdem sind gerade viele Firmenwebsites noch immer auf große PC-Bildschirme optimiert. Wer Kunden gewinnen möchte, sollte seine Website mit einem Responsive Design ausstatten. Das bedeutet, dass die Website die Darstellung dynamisch an das AnzeigegerĂ€t anpasst. So ist das Surferlebnis sowohl auf Desktoprechnern als auch unterwegs auf dem Smartphone optimal.
  2. Kurze Ladezeiten: Wartezeiten schrecken ab. Das gilt auch im Internet. Immerhin belegen Untersuchungen, dass die Wahrscheinlichkeit fĂŒr das Verlassen einer Website mit steigenden Seitenladezeiten abnimmt. Laut dem britischen “The Telegraph” fĂŒhren schon vier Sekunden Wartezeit zu einem RĂŒckgang der Besucherzahl um 11 Prozent.
  3. Intuitive NutzerfĂŒhrung: Ein Besucher muss sich auf Anhieb auf einer Website zurechtfinden. Ist das nicht der Fall, verlĂ€sst er die Homepage trotz hochwertiger Informationen mit hoher Wahrscheinlichkeit. Erfinden Sie das Rad nicht neu, sondern halten Sie sich an gewohnte Konventionen, was die Positionierung des Logos, der Navigationsleiste oder die Inhalte des Footer-Bereichs angeht.
  4. Lesbarkeit ist King: Auch die Inhalte sind Teil des Webdesigns. Kennzeichen einer professionellen Website sind leicht lesbare Texte. Diese sollten zwar dem Bildungsniveau der Zielgruppe angepasst aber unter dem Strich dennoch leicht zu lesen sein. Gerade vor dem Hintergrund der Mobilnutzung sind angemessene SatzlĂ€ngen und kurze SĂ€tze Pflicht. Hinzu kommen strukturierende Elemente wie ZwischenĂŒberschriften, Bullet-Point-Listen, Infoboxen und Co.
  5. Suchmaschinenoptimierung: Viele der bereits genannten Faktoren fließen bereits von sich aus in die Suchmaschinenbewertung (Ranking) ein. Dennoch ist die Suchmaschinenoptimierung ein separater Punkt, auf die Webdesigner achten mĂŒssen. Immerhin sind es auch Maßnahmen wie die Optimierung der Keyword-Dichte sowie das Setzen von Verlinkungen und Backlinks wichtige Maßnahmen fĂŒr eine optimale Positionierung in den bekannten Suchmaschinen.
  6. Corporate Design: Gutes Webdesign macht aus einer Website eine Visitenkarte mit Markenstrahlkraft. Sie muss das dahinterstehende Unternehmen gleich auf den ersten Blick erkennbar machen und einen Wiedererkennungswert liefern. Die Verwendung wiedererkennbarer Logos sowie ein passendes Farbschema samt optimiertem Layout schaffen eine virtuelle Unternehmensmarke mit Wiedererkennungswert. Dieses sogenannte Corporate Design sollte sich dabei nicht nur auf der Website wiederfinden, sondern auch bei den Social Media-Auftritten.

Gutes Webdesign ist somit kein Hexenwerk

Dass viele junge Menschen Webdesign studieren, hat einen einfachen Grund: Experten auf diesem Gebiet sind aufgrund der stetig steigenden Bedeutung hochwertiger Websites gefragt wie nie zuvor. Ein Hexenwerk ist gutes Webdesign dennoch nicht. Schlicht die Umsetzung von wichtigen Eckpunkten wie der Mobiloptimierung, dem Einsatz hochwertiger aber einfach erfassbarer Inhalte oder der Gestaltung eines einheitlichen Corporate Designs bringen einen enormen Schub im Netz.

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