Du kannst es niemals allen Recht machen

Dummer Esel manchmal schlauer als Menschen


Eigentlich sollte der Beitrag lauten, “Warum du keine Diskussion auf Facebook gewinnen kannst”. Bei der Recherche zu diesem Thema ging es prim√§r um Menschen, die immer eine 100ige Meinung haben und diese jedem, auch denen die es gar nicht wissen wollen, √ľberst√ľlpen wollen bzw. diese Ihre Meinung gern zum Gesetz erkl√§ren wollen, was keinen Widerspruch duldet. Diese psychologische, therapeutische Geschichte soll zum nachdenken anregen.

Die Dummheit der Menschen

Viele kennen vielleicht die Parabel des deutschen Dichters Johann Peter Hebel von einem Vater, der seinem Sohn die Torheit der Welt zeigen will. Die Parabel oder Geschichte hat mehrere Titel und wird auch ab und zu etwas umgeschrieben. Die Kernaussage wird dadurch aber fast nie verändert.

Einen Menschen als dumm zu bezeichnen ist nat√ľrlich sehr relativ. Aus seinem Universum aus, sieht es wahrscheinlich wirklich so aus, dass seine Wahrheit die einzig richtige ist. Nur die Menschen, dir f√§hig sind Dinge zu hinterfragen, werden eine Situation aus einem anderen Blickwinkel √ľberpr√ľfen k√∂nnen und so vielleicht zu einem anderen (nicht 100igen) Ergebnis kommen. Hier k√∂nnen auch Werte wie Toleranz, Stolz, Eitelkeit eine Rolle spielen.

Das erste Dorf

Der Vater geht mit dem Sohn zum Stall und sie nehmen Ihren einzigen Esel und wandern zum anderen Dorf ohne das sich jemand auf den Esel setzt. Im ersten Dorf angekommen, verspotten die dort lebenden Menschen die Drei. ‚ÄěSeht doch, diese Narren! Haben einen Esel und keiner sitzt drauf.‚Äú

Das weite Dorf

Die Wanderung ging weiter in das zweite Dorf. Diesmal setzt sich der Vater auf den Esel, und der Sohn f√ľhrt beide in das Dorf. Wieder gab es Menschen die spotten. ‚ÄěWas f√ľr ein Gespann! Der Alte reitet und der arme Junge muss laufen.‚Äú

Das dritte Dorf

Nun reitet der Junge ins dritte Dorf. Vater und Sohn haben jetzt die Rollen getauscht und der Sohn sitzt auf dem Esel. Auch hier kommen die Menschen zusammen und reden dumm herum. ‚ÄěEs ist nicht recht, dass der Alte laufen muss. Der Junge hat die kr√§ftigeren Beine ‚Äď soll er doch zu Fu√ü gehen!‚Äú

Das vierte Dorf

Kurz vor dem vierten Dorf setzen sich alle beide auf den Esel. So reiten sie gemeinsam in das vierte Dorf, und Ihr ahnt es? Nat√ľrlich ist das auch wieder nicht richtig. ‚ÄěPfui, ihr Tierqu√§ler‚Äú, rufen sie. ‚ÄěIhr wollt wohl das arme Tier zu Tode reiten? Man sollte einen Stock nehmen und beide herunterschlagen!‚Äú

Das f√ľnfte Dorf

Am Ende der “Studienreise” erreichen beide das f√ľnfte und letzte Dorf. Vor dem Dorf binden sie die Beine des Esels zusammen, f√§deln sie durch eine Stange und tragen so den Esel auf ihren Schultern in den Ort. Als die Leute das sehen, verh√∂hnen sie Vater und Sohn und jagen alle drei mit Steinw√ľrfen aus dem Dorf.

Pointe der Geschichte

Pointe ist eigentlich was mit √úberraschung am Schluss aber so wirklich wird man an dieser Stelle des Artikels nicht mehr √ľberrascht. Jeder hat schon mitbekommen, das alle 5 D√∂rfer, genau die Menschen widerspiegeln die uns t√§glich umgeben, ganz besonders in den Sozialen Netzwerken.

Auch wenn heute eine gewisse Anpassungsfähigkeit von Vorteil ist, sei es im Job oder woanders, pass auf das du dich nicht immer nach anderen Menschen richtest auch wenn sie noch so dominant sind.

Du kannst es niemals allen Recht machen.

Sei du selbst und wenn dir etwas “gegen den Strich” geht, dann “mucke auf “und sag deinem Gegen√ľber, dass er nicht das Universum ist. Wenn der andere dann nicht mehr mit dir spricht sei nicht traurig sondern froh, denn niemand braucht “Klugschei√üer”.

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