Passeiertal: Geheimtipp für unvergessliche Urlaubserlebnisse

Wanderung am Schluchtenweg
Wanderung am Schluchtenweg Passerei Tal / ©etfoto/depositphotos.com

Tirol ist für seine vielen Täler und einzigartigen Naturerlebnisse bekannt. Im Passeiertal finden Besucher nahezu alles auf kleinstem Raum: Action, Kultur, Erholung, kulinarische Highlights und Natur.



Aktivurlauber werden das Passeiertal lieben

Wanderung auf dem Schluchtenweg Passeiertal zwischen Moos und St. Leonhard
Wanderung auf dem Schluchtenweg Passeiertal zwischen Moos und St. Leonhard ©etfoto/depositphotos.com

Zu Fuß, auf dem Rad oder auf Skiern – das Tal lässt sich auf vielfältige Weise entdecken. Wintersportler kommen ebenso auf ihre Kosten wie Liebhaber von Wanderungen im Frühjahr oder Sommer. Südtirol bietet aktiven Spaß für jedermann.

Besonders groß ist die Auswahl in Passeiertal, denn hunderte Kilometer Wanderwege, hoch- und Bergtouren, Hüttenwege oder Seilbahn-Touren bringen ordentlich Abwechslung. Wer das Tal auf zwei Rädern erkunden möchte, kann sich sicherlich für eine der zahlreichen Rennrad- oder klassischen Radtouren begeistern.

Wer ein Hotel im Passeiertal für seinen Aktivurlaub sucht, findet häufig sogar noch mehr Sport- und Freizeitangebote. Golf, Schwimmen, Tennis, Reiten oder verschiedene Funsportarten werden durch zahlreiche Hotels oder ihren Partnern angeboten. Eine gelungene Mischung für Familien, Paare oder Singles.

Erholsame Stunden in Passeiertal verbringen: die einzigartige Natur erleben

Wasserfall Passeiertal
Wasserfall Passeiertal / ©etfoto/depositphotos.com

Entschleunigen und eine Auszeit vom Alltag nehmen – im Passeiertal klappt das ganz wunderbar. Besucher finden hier nicht nur unzählige Wasserfälle, sondern können auch dem Kneipp-Genuss frönen. Für Entspannung und Wellness bietet die Therme Meran reichlich Auswahl.

Für unberührte kraftvolle Naturerlebnisse müssen Besucher nicht erst tausende Kilometer weit fahren. Ein Naturgewalten-Feuerwerk zeigt sich auch in Passeiertal, denn hier stürzen in mehr als 40 m Höhe Wassermassen in die Tiefe. Zu den spektakulärsten Wasserfällen gehören die Stuller Fälle. Zwei Kaskaden in über 100 m bzw. mehr als 200 m Höhe finden ihren Weg in die Tiefe. Wer möchte, entdeckt diese Naturschönheiten verbunden mit einer Wanderung um Stuls.

Direkt am Eingang des Kalmtales gibt es eine weitere kraftvolle Wasserschönheit: der Fall in St. Martin. Mit einer Fallhöhe von 48 m gehört er nicht zu den höchsten, zeigt sich aber besonders romantisch. Eingearbeitet von üppigem Grün und pittoresken Felsformationen lässt sich der Fall bei einer leichten Wanderung über den Passerdammweg entdecken.

Gesundheit im Passeiertal neu erleben: Kneippen für Anfänger

Sebastian Kneipp entwickelte vor mehr als 150 Jahren sein noch heute bekanntes Heilverfahren. Wasser, Bewegung, Kräuter und Ernährung – die Basis für körperliches Wohlbefinden. Kneipp-Therapien können in Passeiertal an verschiedenen Orten ausprobiert werden. Dafür finden sich an zahlreichen Wasserläufen eingebettete Treppenstufen, welche den Einstieg erleichtern. Einfach Schuhe und sorgen aus und die kühl-plätschernde Wohltat erleben.

Passeiertal
Pixabay.com © AdrianLack CCO Public Domain Das Passeiertal bietet nicht nur Naturliebhabern viele Möglichkeiten. Wanderwege und Fahrradstrecken sorgen für Abwechslung, auch für Action-Liebhaber.

Aufregende Passstraßen erkunden

Hochalpenstraßen bieten nicht nur einen spektakulären 360° Blick auf die unnachahmliche Naturschönheit des Tals. Nein, sie sind auch Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderer- oder Fahrradstrecken. Der Jaufenpass oder das Timmelsjoch verbinden als kurvenreiche Straße das Passeiertal mit dem Ötztal.

Ein spektakulärer Fernblick wartet bei der ca. 30 km langen und von 44 Kehren gesäumten Timmelsjoch Passstraße. Eine ideale Strecke für Rad-Enthusiasten, denn sie stellen sich einem Anstieg auf bis über 2.500 m Höhe. Nichts für schwache Nerven, aber für Liebhaber der ungetrübten Naturfreiheit.

Der ca. 40 km lange Jaufenpass ist ebenso abwechslungs- wie kurvenreich. Motorrad- und Radfahrer erkunden die Gegend vor allem in den Frühlings- und Sommermonaten gern. Der spektakuläre Ausblick während der gesamten Fahrt auf das Tal und die imposante Bergkulisse entschädigen für so manchen Nervenkitzel bei den teilweise engen Kurven.

Hüttengaudi erleben – im Passeiertal möglich

Südtirol ist auch für seine pittoresken Hütten bekannt. Allein im Passeiertal gibt es davon ca. fünf sich, welche nicht nur Wanderern Unterschlupf bieten, sondern auch kulinarische Highlight bereithalten. Inmitten weitläufiger Alpenwiesen umrahmt von der unnachahmlichen Bergkulisse: ein Muss für alle Liebhaber der traditionsreichen Hüttenromantik.

Ein echter Geheimtipp ist die Obisell Alm auf ca. 2.100 m Höhe. Mit dem imposanten Bergpanorama im Hintergrund und dem weitläufigen See wirkt sie fast unscheinbar. Ein ideales Postkartenmotiv, welches an die schöne Zeit im Passeiertal erinnert. Wer sich auf vor allem machen möchte, kann direkt vom Öbersthöfe Vernuer starten und erreicht nach ca. zweieinhalb Stunden sein Ziel. Die Belohnung: ein unvergesslicher Ausblick und zahlreiche Entdeckungen auf dem Weg.

Erfrischung im Passeiertal
Pixabay.com © analogicus CCO Public Domain
Kneipp-Vergnügen: Im Passeiertal gibt es vielerorts die herrlich-erquickenden Erfrischung, sogar kostenfrei.

Kultur mit Bergpanorama leben

Im Passeiertal warten unzählige Museen und Sehenswürdigkeiten auf geschichtlich interessierte Besucher. Im Museum Passeier lässt sich die Geschichte der Region auf besondere Weise entdecken. Hier erfahren Besucher, wie Viehhändler einst die Tiroler Region besiedelten, können sie noch heute bekannten Handwerkskünste bewundern.

Die Region ist auch bekannt für seinen Bergbau, wovon das Landesmuseum im Hinterprasseier zeugt. Von der bewegenden Geschichte der Region erzählt auch der Franzosenfriedhof in Sankt Leonhard. Hautnah Geschichte erleben – auch bei der Gletschermühle in Platt ist das möglich. Südtirols Bewohner nutzen seit Angedenken Gletscherwasser, um Mühlen anzutreiben. Viele Bauwerk-Zeitzeugen sind heute nicht mehr zugänglich. Wer dennoch einen Einblick in die ursprüngliche Arbeitsweise erleben möchte, kann einen Ausflug nach Platt machen.

Nur wenige Autominuten entfernt gibt es sogar eine Siedlung aus der späten Eisenzeit zu entdecken. In Riffian können Besucher auf den Spuren der ersten Bewohner wandeln und den “Burgstall” in Freiluftatmosphäre erkunden.

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