Eingeschränkte GMX Hilfe für FreeMail Nutzer

gmx mail nie wieder

GMX Hilfe bei FreeMail – Support nicht zu erreichen

Wenn man das Video von GMX Mail ansieht, musst das einigen wie Hohn vorkommen, denn “die Gedanken sind frei” scheint das einzige zu sein, wie man den GMX Support erreicht. Vielleicht ist das auch ein versteckter Hinweis, dass einige den Support dieses Mailanbieters nur über das morphogenetische Feld kontaktieren können.

Seit ca. 10 Jahren wurde eine Mailadresse bei GMX genutzt, die mehr oder weniger dafür gedacht war, um News und anderes zu abonnieren. Nach relativ kürzester Zeit war das Postfach dann auch täglich voll mit Spam.

Ok, dafür war die Mailadresse gedacht und das hat auch so funktioniert, allerdings nur wenn man diese mit POP oder IMAP über ein Mailprogramm wie Outlook abgerufen hat. Dort konnte man wenigstens SPAM markieren, der sich dann automatisch in entsprechende SPAM Ordner verschoben wurde.



Obwohl das Passwort im Browser gespeichert war, funktionierte es auf einmal nicht mehr, gleichzeitig auch der Outlook Mailabruf nicht. Was ist passiert? Keine Ahnung. Jetzt würde wohl die übliche Antwort folgen “Mail Account gehackt”. Aber bleiben wir doch mal auf dem Boden. Die Mailadresse war soooo uninteressant. Wer in Teufels Namen, macht sich so viel Mühe diese Mail zu hacken? Ich will da einfach nicht daran glauben, zumal das Passwort schon die üblichen Sicherheitsparameter hatte, wie Zahl, Sonderzeichen, großer/kleiner Buchstabe usw.

gmx1Wenn das Passwort nicht mehr funktioniert, muss man eben ein neues anfordern. So die Grundannahme und schon ging es los. Dumm ist nur wenn man gar keine andere Mail hinterlegt hat. Wo soll den das Programm das neue Passwort hin senden?

Ok, also so geht es nicht. Gut, dann ruft man eben mal den Support an. Schließlich hat doch jedes Unternehmen welches in der Öffentlichkeit so große Werbung macht eine Telefonnummer für einen Direktkontakt. Und natürlich hat auch GMX so eine Telefonnummer.

Sie lautet: 0900 1000 877 (3,99 EUR pro Anruf – nur aus dem deutschen Festnetz erreichbar)

gmx3Und jetzt kommt`s

Das mit den 3,99 pro Anruf wäre ja noch in Ordnung. In unserer wirtschaftlich scharf kalkulierten Zeit kann man nicht immer verlangen das alles kostenlos ist. Die 3,99 sind nicht das Problem.

Das Hauptproblem ist die 0900 Nummer und das diese nur aus dem Festnetz zu erreichen ist.

Es gibt einige Internetprovider, hier erwähnt Telecolumbus, die diese 0900 Nummer generell gesperrt haben. Hier gibt es erst einmal keine Lösung. Denn Telecolumbus will ca. 25 Euro für die Freischaltung plus monatliche Gebühren, nach der Freischaltung.

Der Aufwand wäre unverhältnismäßig. Nur um den GMX Support zu kontakten lohnt sich dieser Aufwand nicht. Für TopMail Nutzer gibt es eine “normale” Nummer aber wenn man nur FreeMail Nutzer ist, ist an diesem Punkt Schluss. Es gibt auch kein Kontaktformular oder eine Mailadresse über die ein FreeMail Nutzer den Support von GMX erreichen kann.

Die Lösung

Ha. Lösung von wegen. Es gibt keine Lösung. Der ganz heiße Tipp von Telecolumbus war, eine Telefonzelle zu benutzen. Im Moment bin ich mir aber gar nicht so sicher ob man von einer Telefonzelle eine 0900 Nummer anrufen kann.

Fazit: Bye Bye GMX

Da in unserer heutigen Zeit alles schnell gehen muss und in dieses Problem schon viel “zu” viel Zeit investiert wurde, gilt ab sofort diese betroffene Mailadresse als “Ad acta”. Kostenlos hin oder her, wenn ich etwas anbiete muss ich auch dafür Sorge tragen, dass eine Problemlösung möglich ist. Das die meisten 0900 von den Telekommunikationsanbietern gesperrt ist, hat sich sicher schon bis zu GMX herumgesprochen. Wenn das so wäre, bekommt die ganze Geschichte einen Hauch des “Vorsatzes”, so wie “Geht mir nicht auf den Keks, ihr kostenlosen Nutzer”.

Das alles wäre auch noch hinnehmbar gewesen, wenn nicht GMX jetzt im Fernsehen noch die “große Lippe” riskiert. Mit Deutschen Mail Anbietern “Sicher” usw. klingt schon ein bisschen wie eine Provokation. Die Mail in diesem Fall ist so sicher, dass man selbst nicht mehr heran kommt. :-)

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Video-Quelle: YouTube / CooleWerbung

Bilder: Screenshots / GMX

 

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