SĂ€chsische Schweiz erleben

SĂ€chsische Schweiz

SĂ€chsischen Schweiz mit dem Rad

Mit fahrradfreundlicher Infrastruktur und unvergleichlicher Landschaft empfiehlt sich die sĂ€chsische Region zwischen Dresden und der tschechischen Grenze zum Rad fahren. Das facettenreiche Radwegenetz links und rechts der Elbe zieht Radfreunde aus der Ferne und aus der Umgebung gleichermaßen an. Immerhin gehört ja der Elbe-Radweg zu den beliebtesten Fernradwegen Deutschlands. Wer naturbelassene, sportlich anspruchsvolle Radwege liebt, kommt genauso auf seine Kosten wie der Genussradler, der flache Asphaltwege bevorzugt.

Entlang der Elbe von Dresden nach Tschechin

Auf einer LĂ€nge von rund 40 Kilometern verlĂ€uft der Elbe-Radweg zwischen Blauem Wunder und Bad Schandau durch das Elbsandsteingebirge. Damit empfiehlt sich der Abschnitt fĂŒr eine Tagestour, der Weg fĂŒhrt entlang der Schlossanlage Pillnitz, durch Pirna, vorbei an Rathen, Bastei und Königstein. Den gut ausgebauten Radweg entlang der Elbe können auch mitradelnde Kinder und Radfahrer mit AnhĂ€nger bewĂ€ltigen. Mit der S-Bahn gestaltet sich der Weg zurĂŒck ganz bequem.

Festung Königstein Bild: Fritz-Gerald Schröder CC0
Festung Königstein Bild: Fritz-Gerald Schröder CC0

Die Festung Königstein gehört zweifellos zu den beliebtesten Zielen fĂŒr Radwanderungen in der SĂ€chsischen Schweiz. Am Festungseingang sind FahrradstĂ€nder und GepĂ€cksschließfĂ€cher eingerichtet, damit fahrradfahrende Besucher den Rundgang unbeschwert genießen können.

Durch Berg und Tal des Mittelgebirges

Bastei

Auf den Höhenradwegen der SĂ€chsischen Schweiz wird der Radfahrer fĂŒr die gelegentlichen, schweißtreibenden Anstiege mit grandioser Aussicht belohnt. WĂ€hrend der Schlösser-Tour gelangt der Radler zu romantischen Schlössern wie Wesenstein und Kuckucksstein sowie zu dem Barockgarten Sedlitz. Allerdings fĂ€hrt er hier meist auf befahrenen Straßen ohne separaten Radweg, das Fahrrad, sollte also verkehrstechnisch topp in Ordnung sein.

Etwa einen Nachmittag lang dauert die Tour ins Pirnaer Hinterland, die der Tourismusverband als E-Biketour 1 beschreibt. Demnach ist es eine weitgehend autofreie, bergige Strecke. ZunĂ€chst geht es rechtsseitig der Elbe ĂŒber die Herrenleite bis zu dem Dorf Wehlen. Dort können die Miniaturen des Parkes „Kleine sĂ€chsische Schweiz“ bestaunt werden, bevor die RĂ€der talwĂ€rts in die Stadt Wehlen rollen. Mit der FĂ€hre gelangen Rad und Fahrer ans linke Elbufer nach Pötzscha, etwas oberhalb befindet sich das Museum in dem einstigen Wohnhaus des Malers Robert Sterl. FlussabwĂ€rts auf dem Elberadweg endet der Rundkurs schließlich wieder in Pirna.

Die Wald- und Forstwege im Nationalpark SÀchsische Schweiz erfordern ein gelÀndegÀngiges Fahrrad, mit griffigem Reifenprofil und intakten Bremsen. Der sportlich ambitionierte Radler kann durch die bizarre Felsenwelt des Bielatales, bis zur Grenzplatte und um die Bastei herumfahren. Diese Rundtour um das Wahrzeichen der SÀchsischen Schweiz verlangt Kondition, vor allem von Radlern, die nur mit Muskelkraft fahren.

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