Hagia Sophia Istanbul

Hagia Sophia Istanbul Bild

Hagia Sophia Weltkulturerbe

Die Hagia Sophia ist eines der berĂŒhmtesten Bauwerke Istanbuls und ein Wahrzeichen der Stadt. Sie ziert unzĂ€hlige Postkarten und Fotos und jeder Tourist, der nach Istanbul kommt, sollte das beeindruckende Wahrzeichen byzantinischer Baukunst besuchen.


Die Basilika Hagia Sophia (Göttliche Weisheit) wurde im Jahr 326 eingeweiht und nach zweimaliger Zerstörung im Jahr 537 noch grĂ¶ĂŸer und schöner wieder aufgebaut. Sie ĂŒberstrahlte damals alle Bauten des Altertums an Pracht und Schönheit. SĂ€ulen aus Tempeln Kleinasiens, aus Griechenland und Italien wurden herangeschafft, edelster Marmor Silber und Gold wurden verbaut, kostbarste Mosaiken verlegt. 10.000 Arbeiter sollen die Kirche in nur 6 Jahren errichtet haben. Der Bau ist etwa 75 Meter lang, 70 Meter breit und die Kuppel 58 Meter hoch und 31 Meter im Durchmesser.

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Die Geschichte der Hagia Sophia

In ihrer langen Geschichte diente die Hagia Sophia vielen Zwecken. Sie war byzantinische Staats-und Krönungskirche, spĂ€ter griechisch-orthodoxe Kirche und römisch-katholische Kirche. Nach der Eroberung der damaligen Stadt Konstantinopel durch die Osmanen wurde im 15. Jahrhundert die Hagia Sophia zur Moschee umgebaut, eine Gebetsnische, vier Minarette, eine Zisterne fĂŒr die rituellen Waschungen und eine Medrese entstanden, dim Inneren wurdea alles entfernt, was an die Kirchengeschichte erinnerte. 1453 wurde das erste Freitagsgebet in der neuen Moschee abgehalten. 1934 befahl Mustafa Kemal AtatĂŒrk, die Hagia Sophie zum Museum umzubauen.

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Die Hagia Sophia heute

Wer heute die Hagia Sophia betritt, ist zuerst begeistert von dem mystischen Licht unter der riesigen Kuppel, die so raffiniert erbaut wurde, dass sie ĂŒber dem ehemaligen Sakralraum beinahe zu schweben scheint. Das einfallende Licht bricht sich an den mit Mosaiken bedeckten WĂ€nden und schafft eine ganz einzigartige AtmosphĂ€re. Das wertvollste Mosaik befindet sich auf einer der Emporen. Es stammt noch aus dem 14.Jahrhundert und zeigt Jesus, Maria und Johannes den TĂ€ufer. Sehr sehenswert sind auch die Gebetsnische (Mirab) aus der islamischen Epoche, das Omphalion, auch „Nabel der Welt“ genannte Kreis-Ornament, auf dem die Krönungen der byzantinischen Kaiser stattfanden sowie die an den Hauptpfeilern angebrachten riesigen Holzschilde mit ihren kalligrafischen Inschriften. Vor dem Eingang in die Kirche sind noch einige Teile des alten Bauwerkes aus dem 4. Jahrhundert zu erkennen, im Hof gibt es eine Ausstellung historischer Funde, darunter fĂŒnf HerrschergrĂ€ber aus der Osmanen-Zeit und ein und den Moscheebrunnen (Sardivan).

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Die Hagia Sophia ist heute ein weltweit einmaliges Beispiel fĂŒr den Respekt gegenĂŒber fremder Kunst und Religion.

Bilder von der Hagia Sophia