Vape sei dank: Rauchen war gestern!

Junger Mann mit Vaporizer ©GrinPhoto/depositphotos.com
Junger Mann mit Vaporizer ©GrinPhoto/depositphotos.com

F√ľr viele geh√∂rt das Rauchen einfach mit zum Alltag. Ob es die morgendliche Zigarette beim ersten Kaffee ist, die gewohnte Routine in Pausen oder die ber√ľhmte Zigarette davor (oder war es danach?) ist. Vaporizer, mit denen man Tabak und andere Kr√§uter oder Mischungen verdampfen kann, sind mittlerweile kein neuer Trend mehr, sondern haben sich l√§ngst als die als ges√ľnder wahrgenommene Alternative zum Rauchen etabliert. Doch warum ist das dampfen angeblich ges√ľnder als Rauchen und was sollten Einsteiger beachten?

Vaporizer sind nicht mit E-Zigaretten zu verwechseln

Auch wenn viele Raucher mittlerweile auf das Dampfen umgestiegen sind, wurden Vaporizer prinzipiell nicht dazu geschaffen, eine Raucherentw√∂hnung zu erleichtern. Vielmehr stellt es eine ganz eigene Art des Genusses dar, bei dem Aromen und Geschmacksvarianten eine sehr gro√üe Rolle spielen. Es mag Raucher geben, die durch das Vaporisieren vom Rauchen abgekommen sind, genauso viele d√ľrfte es aber geben, die das Verdampfen als eine willkommene Abwechslung in ihr Leben integriert haben. So oder so und trotz aller Unterschiede – Verdampfen ist in vielerlei Hinsicht deutlich weniger gesundheitssch√§dlich als das Rauchen von Tabak oder anderen Kr√§utermischungen.

Auch darf Vaporisieren nicht mit dem ebenfalls immer beliebter werdenden Shisha-Rauchen verwechselt werden. Bei dieser Form des Genussmittelkonsums wird der Rauch zwar durch Wasser gefiltert, dennoch wird der verwendete Tabak mit weiteren Aromastoffen angereichert, deren gesundheitliche Einsch√§tzung unter Experten teils strittig ist. Hierbei wird der Tabak nicht im eigentlichen Sinne verbrannt, sondern vergl√ľht langsam durch eine dem Tabak-Beh√§ltnis aufgelegte Shisha-Kohle. Den Rauch der Kohle atmen Shisha-Raucher dementsprechend ebenfalls auf.

Verdampfer ©gilmanshin/depositphotos.com
Verdampfer ©gilmanshin/depositphotos.com

Was genau ist Vaporisieren?

Beim Vaporisieren (Verdampfen), werden Kräuter oder Pflanzenmaterial wie Tabak nicht verbrannt, sondern ausschließlich erhitzt. Bei dieser Form werden enthaltene Wirkstoffe und Aromen freigesetzt, ohne dass schädlicher Rauch entsteht, wie es beim Verbrennen von jeglichem Material der Fall ist.

Vaporisatoren k√∂nnen Pflanzenmaterial und Kr√§uter in unterschiedlichen Temperaturen erhitzen, meist liegt die optimale Temperatur zwischen 100 und 350 Grad Celsius und ist vom jeweiligen Ausgangsmaterial abh√§ngig. Neben Tabak lassen sich eine gro√üe Anzahl anderer Pflanzenstoffe vaporisieren, neben Kr√§utern und speziellen Mischungen verwenden beispielsweise auch viele Cannabis-Patienten Vaporisatoren, weil sie auf das Rauchen aus gesundheitlichen Gr√ľnden verzichten.

Was macht das Vapen ges√ľnder als Rauchen?

Das Verdampfen auf einer entsprechenden Temperatur setzt Aromen und Inhaltsstoffe des Materials frei ohne die bei jedem Verbrennungsprozess entstehenden Giftstoffe zu erzeugen. Rauchen belastet nicht nur die Lunge, sondern in gleichem Ma√üe die Atemwege, √ľber welche der Rauch in die Lunge gelangt. Insbesondere die darin befindlichen Schleimh√§ute machen sich bei chronischen Rauchern in vielen F√§llen leicht bemerkbar. Der Dampf eines Vaporizers hingegen macht eine besonders schonende und die Atemwege nicht belastende Inhalation des verwendeten Materials m√∂glich.

  • Mit einem Vaporizer “raucht” man nicht, sondern man dampft. Sch√§dliche Verbrennungsstoffe werden somit nicht freigesetzt. Auch das verdampfte Pflanzenmaterial weist keine unangenehmen Ger√ľche auf.
  • Bei den E-Zigaretten werden i.d.R. nikotinhaltige Liquids verwendet, um eine Rauchentw√∂hnung leichter zu gestalten. Bei Vaporizern werden haupts√§chlich Kr√§uter zum Dampfen verwendet.
  • Die Temperatur kann bei vielen Modellen individuell eingestellt werden und so auf den eigenen Geschmack, den Bedarf sowie die verwendeten Kr√§uter angepasst werden.

Gro√üe Vielfalt f√ľr jeden Geschmack

Nicht nur die Anzahl der m√∂glichen F√ľllstoffe ist gro√ü, auch die Anzahl an verschiedenen Typen und Modellen von Vaporizern nimmt stetig zu. Mittlerweile gibt es eine riesige Auswahl an¬†Vaporizern von den unterschiedlichsten Marken und Hersteller. Diese unterscheiden sich nicht nur im Design und in der Gr√∂√üe, sondern richten sich auch speziell an unterschiedliche Typen von ‚ÄěDampfern‚Äú.

Bei den Vaporizern gibt es sowohl gr√∂√üere, als auch Mini-Modelle, welche in quasi jede Jackentasche passen. Diese bieten jeweils unterschiedliche Vor- und Nachteile. Einsteigern ist somit zun√§chst einmal nahezulegen, sich eine √úbersicht √ľber das zur Verf√ľgung stehende Angebot zu verschaffen und ihre eigenen Bed√ľrfnisse und Anspr√ľche zu definieren. Unter folgendem Link findet man diverse aktuelle Vaporizer Modelle von verschiedenen Marken f√ľr unterwegs oder zuhause.

Fazit

Gesundheit ist ein wichtiges Thema und im √∂ffentlichen Bewusstsein kommt diesem Lebensaspekt gl√ľcklicherweise zunehmend mehr Aufmerksamkeit zu. In vielen Lebensbereichen gibt es heute Alternativen, mit denen sich angew√∂hnte aber sch√§dliche Verhaltensweisen leicht ersetzen lassen. Sei es durch das zunehmende Angebot an biologischen Lebensmitteln, Fahrzeugen und Fortbewegungsmitteln mit verringerter CO2-Emission oder technischen Helfern und Apps f√ľr eine ges√ľndere Lebensweise. Auf der Suche nach Genussmitteln, die nicht nur der Seele guttun, sondern auch dem K√∂rper nicht schaden, sto√üen mehr und mehr Verbraucher auf das Dampfen. Wer sich f√ľr den Einstieg in das Vapen interessiert, findet im Internet zahlreiche n√ľtzliche Informationen.

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